Kappadokien: Märchenhaft, bizarr, abenteuerlich und fesselnd, so kann man die Eindrücke, die man in Kappadokien gewinnt, beschreiben. Als im 4.Jh.n.Chr. die Römer zur letzten grossen Christenverfolgung ansetzten, zogen sich die Verfolgten in grosser Zahl nach Kappadokien zurück. Gebilde, einer Mondlandschaft gleich, aus Türmen von Tuffstein, die unterirdische Städte -bis zu 20 Etagen tief- zu bewachen scheinen. Hunderte von Jahren arbeiteten die Menschen damals daran, gruben wie die Maulwürfe an den Schächten. Es entstanden Räume, man verband sie mit Treppen und Gängen. Im Schein von Öllampen entstand so ein einmaliges Wunderwerk der Menschheit. Noch weiss man nicht genau, wer mit der Buddelei angefangen hat. Man hat aber Anzeichen dafür gefunden, dass schon die Hethitier die Höhlen als Warenlager benutzt haben. Die Archäologen haben bis heute erst ca. 10 Etagen freilegen können. Vermutungen lassen darauf schliessen, dass hier einst 16.000 bis 20.000 Menschen in einer unterirdischen Stadt mit 20 Etagen gelebt haben könnten. Karain-Höhle: Unweit von Antalya liegt ein Museum mit vielen interessanten Ausstellungsstücken aus der Zeit der Höhlenmenschen. Aktuelle Ausgrabungen sollen noch mehr über diese Zeitepoche Aufschluss geben. Man hat bisher Beweise dafür gefunden, dass hier schon vor 50.000 Jahren Menschen gelebt haben. Es ist die älteste Stätte menschlicher Siedlung in der Türkei. Kas: (sprich: Kasch) Versteckt hinter einer fjordähnlichen Bucht, da liegt Kas. Vor vielen Jahren noch ein Geheimtipp gewesen, heute ein Touristenzentrum mit vielen internationalen Gästen. Bezaubernder Hafen und malerische Gassen. Am Abend kann man die Lichter von der nahe gelegenen griechischen Insel "Kastelorizon" sehen. Ein besonderes Erlebnis ist der Sonnenuntergang von Kas vor der Kulisse des antiken Theaters von Antiphellos. Kas ist als das Taucherparadies schlechthin weit über die Grenzen hinaus bekannt. Geeignet für kinderlose Urlauber und Sporttaucher. Kekova: Die Insel Kekova liegt auf der Landzunge Simena, dem heutigen Kale. Das antike Simena verschmolz mit Kale, neue Häuser wurden in die Überreste einer mittelalterlichen Burg gebaut. Ein Seebeben verursachte eine Senkung des Meeresbodens. So entstand die versunkene Stadt. Eine ganze Hafenanlage und Teile der einstigen byzantinischen Stadt standen plötzlich unter Wasser. Ein ehrfürchtiges Gefühl begleitet jeden, der mit einem Boot durch die versunkene Stadt fährt.
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