|
Auf den
Spuren des Heiligen Apostel St. Paul
Türkei - Heimat des Glaubens und die Wiege der Menschheit
Antalya wurde offiziell 159 v.Chr.
von Pergamenenkönig Attalos II. gegründet und nach ihm Attalaia
genannt. Nach seinem Tode fiel es laut Testament des Attalos an Rom.
Nach den Römern eroberten die Byzantiner die Region, ihnen folgten die
Seldschuken und die Osmanen. Viele Bauwerke aus den Epochen dieser
vier großen Kulturen prägen das Stadtbild von Antalya. Das geriffelte
"Yivli Minare", erbaut unter Seldschukensultan Alaeddin Keykubat (13.
Jh.), wurde zum Wahrzeichen der Stadt.
Antalya mit seinen schattigen,
palmengesäumten Boulevards, seiner malerischen Altstadt und einem
preisgekröntem Yachthafen liegt in einer geradezu atemberaubend schönen
Landschaft und ist sowohl im In- und Ausland das bekannteste Ferienzentrum
des Landes.
Östlich von Antalya liegt Perge im
antiken Pamphylien, um 1500 v.d,Zw. bereits von den Hethitern bewohnt. Für
St. Paul war Perge eine Zwischenstation auf seiner ersten Missionsreise. Die
Marmorreliefs im Theater von Perge sind von außergewöhnlicher Schönheit.
Östlich von Perge liegt Aspendos, bekannt
für sein Amphitheater mit einer hervorragenden Akustik und 15.000 Plätzen.
Es ist weltweit das am besten erhaltene Theater und heute wieder Bühne
nationaler und internationaler kultureller Darbietungen. Weitere
Sehenswürdigkeiten in Aspendos sind die Überreste der Agora, einer Basilika,
eines Ehrentores und eines der ehemals längsten Aquädukte Anatoliens.
Bei Yalvar in der Provinz Isparta
nördlich von Antalya befindet sich das psidische Antiochien. Hier predigte
St. Paul der „heidnischen“ Welt erstmals die christliche Lehre im Sinn einer
Missionierung. Sehenswert in Antiochien sind die Überreste der St.
Paul-Basilika, des Augustus Tempels, des Theaters und der Bäder sowie eines
der längsten Aqädukte Anatoliens.
|