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Istanbul -
Schatzkammer zeitloser Schätze
Türkei - Heimat des Glaubens und die Wiege der Menschheit
"Gott, die Natur, der
Mensch und seine Kunst haben hier den großartigsten Anblick erschaffen, den
sich das menschliche Auge nur vorstellen kann!"
Lamartin
Istanbul, die einzige Stadt der
Welt, die auf zwei Kontinenten ruht, wird vom Bosporus durchzogen, der das
Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet und in zwei Hälften teilt.
Im europäischen Teil trennt das
Goldene Horn die Landzunge mit der Tokapi Palast und den berühmtesten
Moscheen Alt-Istanbuls, die die faszinierende Silhouette der Stadt Istanbul
bilden, von der übrigen Stadt.
Istanbul als ehemalige
Hauptstadt dreier Großreiche (des oströmischen, byzantinischen und
osmanischen) ist ein Hort zeitloser Schätze, eine unwiederholbare Verbindung
von Ost und West, von Vergangenheit und Gegenwart.
Istanbul
ruht sich indes nicht auf seinen Lorbeeren aus. Die Stadt ist bis heute das
wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Türkei und dementsprechend
lebendig und modern. Genießen Sie einmal eine Segel- oder Bootsfahrt auf dem
Bosporus. Nur in Istanbul werden Sie so überzeugend mit einer
byzantinisch-osmanischen Vergangenheit in Form von Moscheen, Kirchen und
Palästen und der republikanischen Gegenwart konfrontiert, die sich in
modernen Bauten und Anlagen aller Größen darbietet.
Juwelen
Osmanischer Kunst
Mit
prachtvollen Palästen und den majestätischen Kuppeln und schlanken
Minaretten seiner 444 Moscheen auf seinen sieben Hügeln ist Istanbul Herrin
der faszinierendsten Silhouette der Welt, wie man wohl ohne Übertreibung
behaupten darf.
Nach
Eroberung der Stadt im Jahre 1453 durch Sultan Mehmet II. den Eroberer
blühte die Stadt nach vielen Jahren erneut auf und stand als "Königen der
Städte" unter Sultan Süleiman dem Prächtigen oder dem Gesetzgeber im 16.
Jahrhundert im Zenit.
1470 kam
Bayezid II, auf den Thron. Unter seiner Herrschaft blühte die Toleranz unter
den Völkern des Reiches auf, Er hieß die 1492 vor der Spanischen Inquisition
flüchtenden Juden in Istanbul und in seinem übrigen Reich willkommen und
sandte ihnen Schiffe entgegen, um sie zu retten.
Süleiman
der Prächtige oder der Gesetzgeber (Kanuni), der Enkel von Beyazid II., gilt
als der größte aller osmanischen Sultane. Unter seiner Herrschaft erreichte
das osmanische Reich seine größte Erweiterung. Er eroberte unter anderem
Belgrad, Rhodos, Nadschiwan, Bagdad, den Ostjemen und Van, strukturierte die
Armee um, reformierte den Staatshaushalt und die Gesetzgebung und ließ in
Istanbul und dem übrigen Reich prachtvolle Moscheenkomplexe und Residenzen
erbauen.
Die
Silhouette von Istanbul wird von den stufenförmig abfallenden Kuppeln und
den vier Minaretten der Süleimanye beherrscht. Sie steht auf einem Hügel,
gilt als die großartigste aller imperialen Moscheen und wurde in Jahren 1550
bis 1557 von Sinan errichtet, einem der hervorragendsten Baumeister und
Architekten des "Goldenen Zeitalters".
Der
Moscheenkomplex umfaßt vier Medressen, eine Medizinschule, eine Karawanserei,
ein Türkisches Bad und ein Armenhospiz. Im Garten stehen die Grabstätten von
Sultan Süleiman, seiner Gattin Hürrem Sultan oder Roxelane und Sinan. In der
Nähe steht die imperiale Sultan Ahmet Moschee, bekannter als "Blaue Moschee"
wegen der Innenverkleidung ihrer Wände mit den berühmten blau-weißen
Iznik-Kacheln. Diese Moschee hat sechs Minarette und wurde von dem
Baumeister und Architekten Mehmet in den Jahren 1609 bis 1616 erbaut.
Auf einer
Landzunge südlich des Goldenen Horns erhebt sich der Topkapi Palast. Eine
Stadt in der Stadt, von der aus vom 15. bis zum 19.Jahrhundert die Geschicke
des osmanischen Reiches gelenkt wurden. Der Palast ist heute ein Museum, in
dem die unschätzbar wertvollen Besitztümer, wie Teppiche, Gewänder, Juwelen,
Porzellan, Gemälde und Miniaturen, Manuskripte und Mobiliar der osmanischen
Herrscher augestellt und zu bewundern sind,
Ein Symbol
des toleranten Zusammenlebens verschiedener Völker und Religionen im
osmanischen Reich ist der Istanbuler Stadtteil Ortaköy, wo auf wenigen
Quadratmetern eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee dicht beieinander
stehen.
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