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Treffpunkt der Heiligen
Türkei - Heimat des Glaubens und die Wiege der Menschheit
 

Das biblische Antiocheia (Antakya) war das Zentrum der missionarischen Tätigkeiten des St. Paul. Er und die Heiligen Petrus und Barnabas haben hier gepredigt. Aus der Apostelgeschichte im Neuen Testament geht ausdrücklich hervor, dass die Anhänger der neuen Religion in Antiochien erstmals Christen genannt wurden.

St. Petrus rief in der nach ihm benannten Grottenkirche die Gläubigen zum Gebet, Das Eiserne Tor in der Nähe der Kirche war einst der Haupteingang zur Stadt. In der Altstadt hat sich bis anhin wenig verändert, und manchmal hat man das Gefühl, in das damalige Zeitalter zurückversetzt zu sein. Das archäologische Mosaiken-Museum von Antakya kann sich rühmen, im Besitz der weltweit zweitgrößten Sammlung von Mosaiken zu sein.

Ebenfalls im Neuen Testament ist Seleucia Pieria, das heutige Cevlik, als die Stadt erwähnt, von deren Hafen aus die Heiligen Petrus und Barnabas zu ihrer ersten Missionsreise in den Jahren 45 - 46 n. Chr. nach Antalya und Perge in See stachen.

Am Rande der fruchtbaren Cukurova-Ebene östlich von Mersin liegt Tarsus, der Geburtsort des Heiligen Paulus (10 n.Chr.) Das Wasser aus dem Brunnen im Garten seines Hauses galt als geweihtes Wasser.

Zwei tiefe Schluchten in der Nähe von Mersin werden „Cennet" und „Cehennem" (Himmel und Hölle) genannt, In der Paradiesschlucht befinden sich mit Fresken verzierte Überreste einer frühchristlichen Kirche.

Weiter westlich in der Nähe von Silifke liegen die Kirche und das Grab der Heiligen Thekla, der ersten christlichen Märtyrin.
 





Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus - überarbeitet und ergänzt von: Peter Kaiser
Foto: Peter Kaiser


 

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