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Die Animateure wirkten
auf mich manchmal wie Sträflinge, die durch dass tägliche Programm rund um
die Uhr an den Club gefesselt waren. Dieser Eindruck verstärkte sich, wenn
mal wieder die Post verteilt wurde. Man riss die Umschläge auf und las den
Inhalt, als wäre man komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Ein Großteil
dieser Post schien immer aus Fan-Post und Liebes-Geständnissen zu bestehen,
mit dem originellsten Einfall kam dann ein sichtlich erschrockener Animateur
zu seinen Kollegen. Eine Weiblichkeit hatte ihm die Foto-Kopie der
Ultra-Schall-Aufnahme eines Embryos im Mutter-Leib geschickt und mit den
Worten 'Viele Grüße von Deinem Sohn' unterzeichnet. Es fehlte jedoch jede
Art von Namen und Adressen, so dass der angebliche Erzeuger nun mit dem sich
wiederholenden Satz: 'Das ist nicht witzig, das geht zu weit!' das Datum zu
kalkulieren und rechnen begann. Ich glaub', er fand die Wahrheit nie heraus.
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