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Aber die Menge hat
innerhalb eines Hotels immer wieder irgendwelche Kollektiv-Eigenarten, die
sich systematisch genau wie die schon angesprochenen Kollektiv-Beschwerden
verhalten. In einem Jahr wurden nach jeder Animations-Show die Sitz-Kissen
der Zuschauer auf die Bühne geworfen. Dies sollte uns freundlicherweise
Arbeit ersparen (wir brauchten die Dinger also nicht einzusammeln), wenn uns
nicht andauernd die Scheinwerfer von der Bühnen-Decke geschossen worden
wären. So machten wir direkt am Show-Ende eine Ansage, dass diese Kissen
doch bitte NICHT geworfen werden sollen, was (der aufmerksame Leser kann es
sich schon denken) sinnlos war. Dann stellten sich die Animateure auf die
Bühne und ruderten flehend mit den Armen, was genauso sinnlos war. Die
Saison wurde dann irgendwann beendet und im neuen Jahr fing einfach niemand
mehr mit der Kissen-Schmeisserei an, es erinnerte die Gäste auch niemand an
diese Tradition des Vorjahres. Und siehe da, es gab kein Kissen-Problem
mehr.
Ein
anderer Tick war das besagte Abschneiden der Sonnen-Liegen-Auflagen. Diese
hatten Jahre unbeschadet überstanden, bis eine clevere Dame auf die
glorreiche Idee kam, die Bänder, mit denen die Auflagen an die Holzliegen
festgeknotet waren, durchzuschneiden. Es schien so, als hätte sie ihre
Schere dann weiter verliehen, bis zum Abend waren nämlich ganze 35 Objekte
ruiniert. Sämtliche Anflehungen, dies doch bitte zu unterlassen, und alle
Auflagen-Reparaturen waren (wie immer) vergebens und mir fiel auf, dass ich,
könnte ich meine Lebensdauer verdreifachen, trotzdem niemals auf die Idee
gekommen wäre, STRAND-AUFLAGEN ABZUSCHNEIDEN und schloss daraus, nicht ganz
normal zu sein.
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