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Haben Sie gewusst, dass.......
Interessantes rund um die Türkei

 
… die Tulpe aus der Türkei - nicht aus Holland – stammt? Seit dem 16. Jahrhundert finden sich Tulpenmotive auf Metall, Seidenstoffen und Fliesen sowie in Holz geschnitzt,

… die Kirsche von dem römischen Feldherrn Lucullus an der Schwarzmeerküste entdeckt und nach Europa exportiert wurde?

 

… der Kaffee vom osmanischen Hof aus die Welt erobert hat? Er gelangte Mitte des 17. Jahrhunderts über Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Europa.

… der Tee heutzutage den Mokka als Nationalgetränk abgelöst hat? Nach Untergang des Osmanischen Reichs kam der Handel mit Jemen, dem Hauptlieferanten für Kaffee, zum Erliegen. Daher ließ Atatürk per Gesetz an der Schwarzmeerküste Tee anbauen.

… die Weintraube ihren Ursprung in Anatolien hat? Sie tauchen bereits auf Reliefs der Hethiter auf (ca. 2000 v. Chr.).

… Istanbul die einzige Stadt ist, die sich über zwei Kontinente erstreckt? Die Brücke über den Bosporus vereint Europa und Asien.

… der Stauferkaiser Barbarossa während des dritten Kreuzzugs 1190 in der Türkei starb? Er ertrank in den Fluten des Flusses Saleph.

… unser Heiliger Nikolaus in der Türkei geboren wurde? Er erblickte er am 6. Dezember 345 in Myra an der lykischen Mittelmeer-Küste das Licht der Welt und war aller Wahrscheinlichkeit nach bis zu seinem Tod als Bischof von Myra tätig.

… Tabak, Schokolade, Kaffee und andere Genussmittel vor knapp 100 Jahren mit den Klischees des exotischen Orients erfolgreich beworben wurden? Bestes Beispiel hierfür ist der Sarotti Mohr, gekleidet wie ein osmanischer Haremswächter.

 

… die heutige Bedeutung des Wortes „getürkt“ auf die einst weit verbreitete Redewendung „einen Türken bauen“ zurückgeht? Wolfgang von Kempelen konstruierte 1769 einen Schachautomaten mit einer lebensgroßen, türkisch aussehenden Puppe. Diese Puppe spielte so hervorragend Schach und besiegte jeden, selbst Friedrich II. und Napoleon. Tatsächlich saß im Inneren des Automaten ein kleinwüchsiger Meisterspieler, der die Schachfiguren mittels Magneten bewegte. Dieses Geheimnis wurde aber erst nach dem Versterben des Erfinders gelüftet.


 

Textquelle: Ministerium für Tourismus, Ankara, überarbeitet von Peter Kaiser
Fotos: Peter Kaiser, soweit nicht anders gekennzeichnet

 

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