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30 neue
Golfanlagen bis 2011 geplant
Laut Touristik-Statistiken steigt das
Interesse an Golf-Urlauben weltweit. Um Golf zu spielen, ist mildes,
aber nicht zu heißes Wetter von Vorteil. Die Türkei bietet gerade in
Meeresnähe ein ideales Klima, luxuriöse Golf-Resorts und erstklassige
Golfplätze kombiniert mit Top-Service, der Gäste wie Profisportler
begeistert.
Belek
- beim Golfen die Seele baumeln lassen
Entlang der Küste, nahe bei Antalya, hat
sich Belek einen internationalen Ruf als Golfparadies gemacht. Herzstück
des Erfolgs in Belek ist die Topqualität. "Die Golf-Resorts hier sind
besonders luxuriös und die Golfplätze wunderschön. Sie haben in den
letzten Jahren einen echten Boom erlebt. Das milde Klima bietet den
Golfern auch während der Winterzeit optimale Bedingungen", schwärmt der
Botschaftsrat für Tourismus und Kultur in Wien, Dr. Tahsin Yilmaz.
"Allein in den nächsten drei Jahren sollen 30 neue Golfanlagen gebaut
werden", kündigt Dr. Yilmaz an. Bis 2020 sind im Land am Bosporus 100
neue Golfplätze geplant. Der internationale Verband der
Golfreiseveranstalter hat die Türkei 2008 deshalb auch mit dem IAGTO
Award für die weltweit beste Golfdestination ausgezeichnet.
Eine Kombination aus Golf,
Kultur und Lebensfreude
Belek lebt fast ausschließlich vom
Tourismus und liegt etwa 30 km östlich von Antalya. Ein langer Kies- und
Sandstrand lädt in den Golfpausen zum Entspannen und Genießen der
Meeresluft ein. Die Destination wurde kürzlich vom türkischen
Ministerium zum "Tourismus-Vorbild" ernannt, das als Modell für die
nächsten Jahrzehnte fungieren soll.
Für Kulturinteressierte bietet sich
neben dem Golfen die Möglichkeit, Ausflüge zu antiken Stätten zu machen,
z.B. Perge, Myra, Phaselis oder Termessos. Auch ein Besuch in Antalya
oder Side lohnt sich. "Golfliebhaber, die einmal in Belek gewesen sind,
kommen immer wieder. Sie verlieben sich in die traumhaften
Golflandschaften hier", verrät Yilmaz.
Lange Tradition
Golf hat in der Türkei frühe Wurzeln. Der
erste Golfclub, der "Istanbul Golf Club" wurde 1895 gegründet und ist
der viert älteste aller europäischen Golfclubs. Dieser Club übernahm
auch eine große Rolle bei der Verbreitung der Bekanntheit der Sportart.
In den folgenden Jahren folgten weitere Golfclubs in Izmir oder auch
Ankara. Der erste wirklich professionelle Golfclub wurde 1994 eröffnet.
Ein Jahr später wurde der türkische Golfverband gegründet, der bis heute
besteht.
Hohe Qualitätsstandards
Der türkische Golfverband stellt hohe
Ansprüche an seine Mitglieder und Golfplätze. Vorrangiges Ziel ist es,
die Qualitäts-Standards an das von internationalen Golfverbänden
anzugleichen. Darüber hinaus soll sich die Türkei auch als
Austragungsort für nationale sowie internationale Meisterschaften
etablieren. Obwohl Golf im Land am Bosporus als relativ junge Sportart
gilt, möchte der türkische Golfverband das Golfen auch als Breitensport
etablieren.
Golf-Architekten buhlen um
die schönsten Anlagen
Unzählige Golfclubs und Anlagen sind seit
1994 dazugekommen. Bekannte Architekten kreieren in der Türkei wahre
"Designerplätze". David Feherty, irischer Profispieler und
Golfplatz-Designer, hat mit dem National Golfklub Antalya den Anfang
gemacht. Wahre Hochkaräter der Golfszene entwerfen die Plätze mit:
Aushängeschilder sind unter anderem der Cornelia Golf Course von Nick
Faldo oder die Lykia Links des Amerikaners Perry Dye. Die beiden
bekommen nun auch Konkurrenz vom Schotten Colin Montgomerie, der vor
kurzem den "The Montgomerie"-Platz eröffnete.
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