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Tauchen in Antalya
Die besten Tauchreviere an der Türkischen Riviera


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  Kemer
Dieses Gebiet, in dem sich die meisten Tauchschulen der Türkei befinden, hat dem Tauchsportler viele Alternativen zu bieten. Gleich am Eingang des Hafens von Kemer liegt das Wrack eines versunkenen französischen Kriegsschiffes in einer Tiefe von 20 - 32 m.  Das Wrack der versunkenen "Paris" liegt in 33 m Tiefe vor dem Hafen und ist eine Pflichtübung für jeden Hobbytaucher.

Die Drei Inseln, die vor Tekirova im offenen Meer liegen, bieten Gelegenheit für verschiedene Arten des Tauchens. In diesen Unterwasserschluchten kann man jede Art von anderen interessanten Fischen beobachten. Die Inseln sind auch zum Höhlentauchen ideal. Im August und September darf man nicht erstaunt sein, wenn man auf Schwärme von Orkinos oder Robben stößt. Das Wasser hier eignet sich hervorragend für Makrofotografie und Nachtaufnahmen. In Ufernähe kann man jederzeit auf Delphine treffen.

Kalkan
Für fortgeschrittene, erfahrene Taucher, die die Herausforderung suchen, sind die Gewässer um Kalkan ideal. Eine starke Strömung, starker Wind, Makroleben und Felswandtauchen. Eine mit Schiffswracks reichlich gesegnete Unterwasserwelt lassen das Herz des Abenteuer suchenden Tauchers höher schlagen. Schon allein die Hundertschaften von Pfeilhechten und Riesenbarschen, die in 30 m Tiefe der starken Strömung standhalten, zu beobachten, ist ein Vergnügen für sich. Auch Meeresschildröten, Thunfische, Mantas und Haie können Ihnen hier vor die Taucherbrille geraten.

Das Wrack des amerikanischen Kriegsflugzeuges B-24 bei Side
Als 1944 das amerikanische Kriegsflugzeug B-24 mit Namen "Hadley's Harem" nach einem Bombeneinsatz in Rumänien auf seine Basis in Zypern zurückkehren wollte, stürzte es ca. 200 m vor der Küste von Manavgat ab und befindet sich seitdem auf dem Meeresboden.

1995 war es gelungen, das Cockpit an die Wasseroberfläche zu hieven. Es steht heute in einem privaten Museum in Istanbul. Der Rest des Fliegers soll demnächst auch geborgen werden. Wer hier gerne tauchen möchte, braucht allerdings eine Sondergenehmigung.

Das antike Wrack in Uluburun
Die Landzunge Uluburun ragt 8.5 km südöstlich von Kaş, ins Meer hinein. 60 m vor ihrer östlichen Küste liegt ein Frachtschiff aus dem 14. Jahrhundert vor Chr. am Meeresboden. 1984 begannen die Taucharbeiten um das antike Schiff, um archäologische Wertsachen zu bergen. Bei den Arbeiten ist das Wrack schließlich bis in 61 m Tiefe abgedriftet. Die geborgenen Funde sind in Bodrum im Unterwassermuseum zu besichtigen.

Das antike Wrack Gelidonya
Als vor mehr als 3300 Jahren das Frachtschiff Gelidonya im westlichen Teil des Antalyagolfes die Landspitze "Taşlık Bu
run" passierte, zerschellte es an den vorgelagerten Felsenklippen und versank für immer in den Fluten.1960 begann man hier zum ersten Mal in der Türkei mit Unterwasserausgrabungen. Das Wrack, das 26 - 28 m tief liegt, ist leider im Laufe der Jahrtausende stark beschädigt worden, da es nicht mit Sand, Erde oder einer anderen schützenden Schicht bedeckt war. 1994 gelang es, den schweren Steinanker der Gelindonya zu bergen, von dem man annimmt, dass er aus dem mittleren Osten stammt. Alle Gegenstände, die man vom Schiff geborgen hat, sind im Unterwassermuseum von Bodrum zu sehen.

Das französische Kriegsschiffswrack (Sosyete)
Ca. einen km Meer einwärts vom Yachthafen in Antalya liegt unter einer dort befindlichen großen Boje, das 1942 versunkene französische Kriegsschiff "San Didier" auf dem Meeresboden. In den Jahren 1946 bis 1974 ist es gelungen, den größten Teil der Fracht und der an Bord befindlichen Geräte und Gegenstände heraufzuholen. Auf dem ehemaligem Lazarettschiff befanden sich außer Waffen auch Fahrzeuge, die man in der Wüste hätte gut gebrauchen können. Bei den Bergungsarbeiten ging man seinerzeit sehr diskret vor. Das Personal trug keine Uniform und die meisten persönlichen Gegenstände der ehemaligen Besatzung wurden mit Hilfe von Fischerbooten transportiert. Die bevorzugte Behandlung und das Abschirmen der Unglücksstelle von der Öffentlichkeit, trug dem Schiff den Namen "Sosyete" (vornehme Gesellschaft) ein.

Obwohl heute nicht mehr viel außer dem Wrack zu sehen ist, erweckt "San Didier" jedoch immer noch großes Interesse in Taucherkreisen. Wer hier gerne tauchen möchte, muss vorher beim Gouverneursamt von Antalya oder bei dem Präsidum der Wasserpolizei eine Erlaubnis einholen. Einen Punkt, den man beachten sollte ist, dass sich das Wrack genau am Eingang des Yachthafens befindet und der Seeverkehr dort recht rege ist.


Steilküsten

Zwischen den zwei berühmten langen Stränden von Antalya, dem Lara- und dem Konyaaltı Strand, gibt es viele für Taucher interessante Stellen. Die Steilküsten fallen 14 bis 25 m tief ins Meer ab. Eine günstige Stelle zum Eintauchen ist unter der Straße, die zum Konyaaltı Strand hinführt. In diesem Gebiet ist die Steilküste 25 m tief und das bunte Tier-und Pflanzenleben am Fuße der Felsen ist auch etwas für Unterwasserfot
ografen.

Die Mäuseinsel
Diese kleine Insel liegt 8 km vor dem Antalya Hafen und ist mit ihrem seichten, sandigen Westufer und dem nordöstlichen 22 m tiefen Steilufer ein beliebtes Ziel für Taucher. Wer im 8-10 m tiefen seichten Wasser startet und seinen Weg um die Insel zur Steilküste nimmt, stößt im Osten der Insel auf eine Höhle. Obwohl der ständig von Westen her wehende Wind keinen starken Wellengang provoziert, besteht doch ständig an der Wasseroberfläche eine starke Strömung. Da auch Nichttaucher gern diese Insel besichtigen, ist ein reger Verkehr an Ausflugsbooten an der Tagesordnung.

Das Kriegsschiffwrack in Kaş
Dieses italienische Kriegsschiff ist aus einem bisher immer noch unbekanntem Grund in der Nähe der Insel Meis gesunken. Der Rumpf des Schiffes, an dem sich 3 Schiffsschrauben befinden, liegt schräg auf dem Meeresboden. Während
man nach 57 m Tauchen bereits auf die Vorderseite des Rumpfes stößt, liegt der hintere Teil des Schiffes 70 m tief. Im Umkreis des Schiffes befindet sich noch immer Munition, die zum größten Teil auch noch nicht entschärft ist.

Die Drei Inseln
Dieses Tauchgebiet befindet sich in den offenen Gewässern vor Tekirova, 45 km vom Yachthafen in Kemer entfernt. Die verschiedenen Meerestiefen, und die farbige Vielfalt des Meerbodens, machen dieses Gebiet gegenüber Antalya zu einem attraktivem Tauchziel.

Die Gök Höhle
Die tiefste Höhle von Kleinasien, in die man hineintauchen kann, befindet sich in Finike (ca. 80 km westlich von Kemer). Das Süßwasser, welches sich aus der Höhle einen Weg aus 15 m Tiefe bahnt, bevor es sich mit dem Meerwasser vermischt, macht die Höhle besonders interessant. Durch einen breiten, langen Korridor gelangt man in die Tiefe der Höhle. Dortige Tropfsteingebilde lassen vermuten, dass die Höhle ehemals trocken war.

Das Wrack Paris
Das Wrack, was 1.5 km vom Yachthafen Kemer am 25 m tiefen Sandboden des offenen Meeres liegt, gehört einem französischem Frachter, der während des zweiten Weltkrieges hier gesunken war. Das Baujahr des Schiffes ist vermutlich 1896. Es hat drei Decks und zwei Lagerräume, in denen man, im Laufe der Zeit miteinander verrostete Munition gefunden hat. Das Wrack hat im Laufe der letzten Jahre viel Interesse auf sich gezogen und bekommt viele Besucher.

Die Suluin Höhle
Die Ebene von Antalya ist eigentlich eine große Travertine, die durch Erosion des kalkhaltigen Gesteins geformt wurde. Unter dieser großen Platte gibt es unzählige unterirdische Flüsse, die, ohne jemals das Tageslicht erblickt zu haben, ins Meer fließen.

Die Suluin Höhle
befindet sich im Gebiet von Kirkgöz. Tropfsteingebilde legen nahe, dass die Höhle ehemals trocken gewesen ist. Bei Erforschungen der Höhle im Jahre 1995 hatte man festgestellt, dass die Tiefe der Höhle 83 m beträgt und sich, wenn man einen der Kanäle weiter verfolgt, in 45 m weiterer Tiefe in eine große Halle öffnet. Die Wände der Halle sind mit Tropfsteingebilden, Travertinen und Becken bedeckt. Viele verschiedene Nebenarme führen aus der Höhle wieder heraus.


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